Bernd Wolf
König 1993/1994
König Bernd und Lydia Wolf am Schützenfestsonntag 1994 (Foto: Axel
Schumacher JZ/JN?)
Bernd Wolf Schützenkönig
Beatrice Palm ist die erste Prinzessin in Altenburg
Altenburg. Am 10. Juni wurde unter reger Teilnahme der Bevölkerung der König
sowie der Schülerprinz der St. Hubertus Schützenbruderschaft Altenburg
ermittelt. Dabei erlangte der Offizier Bernd Wolf mit dem 45. Schuß die
diesjährige Königswürde.
Er übernimmt dieses hohe Amt von seinem Schwiegervater Heinz Heinrichs, dem die
Bruderschaft auf diesem Wege nochmals Dank und Anerkennung für die hervorragend
geleistete Arbeit ausspricht. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Nachmittag war
das Prinzenschießen. Dabei erlangte erstmals seit Bestehen der Bruderschaft im
Jahre 1921 eine Frau die Prinzenwürde. Bereits mit dem 12. Schuß holte
Beatrice Palm den Vogel von der Stange. Ebenfalls fand das traditionelle
Pokalschießen der Alt- und Jungschützen statt. Sieder der Altschützen:
1. Dirk Schmidt mit 30 Ringen; 2. Heiner Wolff mit 30 Ringen nach Stechen; 3.
Michael Schüller mit 27 Ringen nach Stechen.
Sieger der Jungschützen: 1. Thomas Schmidt mit 29 Ringen; 2. Martin Fröhlich
mit 28 Ringen; 3. Heinz-Jürgen Schumacher mit 27 Ringen.
Brudermeister Karl-Heinz Maak dankte und gratulierte den neuen Majestäten und
Pokalgewinnern und wünschte bei der Krönung und Pokalverleihung während des
diesjährigen Schützenfestes vom 10. bis 12. Juli eine erfolgreiche
Amtsübergabe.
(JZ/JN? 1993)
von links: Altschützenpokalsieger Peter Hüvelmann, Prinzessin Beatrice Palm,
König Bernd Wolf, Bezirksbundesmeister Theo Klems und die
Jungschützenpokalsieger Thomas Schmidt und Heinz-Jürgen Schumacher (Foto:
Stein, Jülicher Nachrichten)
Ehrentag für etliche Schützen
"Majestäten-Ablösung" in Altenburg - Nun regiert Birgit Jost
Altenburg (gisa). Ganz im Zeichen der Schützen stand das vergangene Wochenende
in Altenburg. "Das ganze Dorf war voller Autos und Menschen", so der
Altschützenpokalsieger auf den Höhepunkt Festumzug zurückblickend.
Begonnen hatte das Fest am Samstag mit einem Umzug und anschließender
Gefallenenehrung, bevor es am Abend zum Schützenball ins Festzelt ging. Der Tag
der Hauptaktivitäten war jedoch der Sonntag. Nach der Heiligen Messe in der
Selgersdorfer Stephanuskirche und anschließendem Frühschoppen startete der
Große Festzug durch die geschmückten Straßen des Ortes, an der "ganz
Altenburg" Spalier stand, um keine der Kapellen und Vereine zu verpassen.
Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Altenburg wurde von zahlreichen Gästen
begleitet, darunter die benachbarten Bruderschaften St. Stephanus aus Daubenrath,
St. Katharina aus Selgersdorf, St. Josef aus Krauthausen, St. Hubertus aus
Schophoven, St. Rochus aus Jülich und St. Sebastianus aus Lich-Steinstraß.
Für die musikalische Gestaltung des Festzuges sorgten die Trommlercorps aus
Daubenrath und Schophoven sowie die "Weststudioband Eschweiler".
Ihren Ehrentag hatten zahlreiche Mitglieder der Schützenbruderschaft am Montag
während des Frühschoppens im Festzelt. Brudermeister Karl-Heinz Maak zeichnete
Franz-Josef Thielen, Toni Krösin und Tonibert Hammel für 40jährige
Mitgliedschaft aus. Befördert wurden die neuen Offiziere Erwin Gase, Christian
Muckel, Jürgen Muckel und Gerd Lohmann, der neue General Tonibert Hammel und
sein Adjudant Peter Hüvelmann.
König Bernd Wolf mit Ehefrau Lydia sowie die Schülerprinzessin Beatrice Palm
haben während des Schützenfestes die Bruderschaft würdig vertreten. Im
kommenden Jahr werden dies die nunmehr proklamierte Königin Birgit Jost und der
Schülerprinz Sven Esser übernehmen.
Überreicht wurden ebenfalls die Pokale für die Sieger bei den Alt- und
Jungschützen. Den ersten Platz bei den "Altschützen" belegte Peter
Hüvelmann vor Heiner Wolff und Heinz Wolff, bei den "Jungen" siegte
Thoma Schmidt vor Heinz-Jürgen Schumacher und Martin Fröhlich. Erstmals wurde
auch ein Wettkampf um den Damenpokal ausgetragen. Hier konnte sich Irene
Fröhlich vor Manuela Lehner und Ute Esser durchsetzen. Mit dem Prinzen- und
Königsball klang am gestrigen Montag abend das diesjährige Schützenfest aus.
(Jülicher Nachrichten 12. Juli 1994)